Don't ask me
Inzwischen glaube ich mir selber nicht mehr, dass ich Hip-Hop nicht mag.
Inzwischen glaube ich mir selber nicht mehr, dass ich Hip-Hop nicht mag.

Meinen 3:2 Tipp gestern war wie immer reines Wunschdenken und sorgte für Gelächter in der Runde. Tatsächlich erwartete ich ja wie jeder andere ein so langweiliges Spiel, dass ich sogar eine Freikarte für die Allianz-Arena ausschlug, die mir mein Vater kurz vor Spielbeginn anbot. (Um meine bisherige Besuchsanzahl da in Worten anzugeben, reicht ein Vokal völlig aus. Deswegen schien das Schnee-/ Hagel-/ Regelschauergemisch auf den ersten Blick aus dem Fenster bei seinem Anruf auch gar nicht so schlimm. Leider ging ich noch vor die Tür um diese These zu überprüfen, bevor ich mich entschied.)
So wurmte mich die SMS zur Halbzeit “Plätze sind übrigens direkt hinter dem Tor in das die Bayern gerade Vier versenkt haben”, doch etwas. Ich hätte sie gerne selber geschrieben.
Meine Eltern ließen mich früher nie Aktenzeichen XY schauen. Also, sie ließen mich auch eine Menge anderes nicht schauen, aber der schlagartig verschreckte Ton in der Stimme meiner Mutter, mit dem sie mich auf mein Zimmer schickte sobald Eduard Zimmermann den Bildschirm betrat bleibt mir in besonderer Erinnerung. Dort ging es ja um reale Verbrechen, die sich nicht in einer fiktiven Welt abspielten, sondern mitunter in der Sparkasse nebenan, in der ich am Weltspartag stolz meine münzvolle Knax-Spardose präsentierte. (Was sich schlagartig änderte, als die mal den Fehler machten und mir eine Dose mit passendem Schlüssel schenkten.)
Ähnlich besorgte Eltern sitzen wohl auch in der Filmredaktion der New York Times:

Finanzkrise – nichts für Kinder.