Ging früher doch auch ohne Weingläser

August 22nd, 2010 § 7

Massenbuchhaltung

August 20th, 2010 § 0

Mitunter geht es dann doch recht schnell: Die Bücher 6, 9, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29 und 30 reduzieren sich auf die einfache Formel: Gut genug, um sie gelesen zu haben aber nicht gut genug, um die neue Wohnung zu erleben.

Buch 3: Der Tokio-Montana Express

August 14th, 2010 § 5

Kollateralschäden der erfolglosen Suche in den letzten Wochen

Ausser Lebensläufe kurz vor dem Studienabschluss stehender Studenten gibt es nichts, was die Vernunft so hartnäckig jagt wie Geld. In einem pedantischen Kreuzzug gegen ihren Nemesis Vergnügen umgarnt sie ihre Opfer mit Sirenengesängen von einer Welt voll finanzieller Sicherheit und erhebt es zur Kapitalsünde, Dinge zu besitzen ohne diese zu benutzen. “Fühlst du dich denn jemals trauriger als beim Öffnen des eigenen Schranks voll ungetragener Kleidung?”, manipuliert sie dann. “Übertreffen die Schmerzen beim Anblick des verstaubten Heimfitnesstrainers nicht jeden Muskelkater, den dieser verursachen könnte? Und versinkt dein hart erarbeiteter Sozialstatus nicht im Treibsand der Borniertheit, wenn du bei der nächsten Grillfeier auf eine unschuldige Frage eingestehen müsstest, die meisten der aufgereihten Bücher erst noch lesen zu wollen?”
Besser gar nicht erst den Laden betreten, wenn es nach der Vernunft geht.

Zumindest bei der Literatur habe ich ein Abwehrschild gegen die ungepflegten Fingernägel der Vernunft gefunden, mit denen sie sich vor jedem Buchladen in meinen Unterarm krallen und einimpfen will: Den Tokio-Montana Express von Richard Brautigan.
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Halb so wild

July 11th, 2010 § 2

BP

June 13th, 2010 § 8