Buch 2: Noch eine Vorstellung

Man muss es zwar nicht laut anstimmen, das vielbesungene Lied vom Ende der Welt, aber es doch leise mitsummen, wenn man dieses Buch auspackt: “The sun and the moon” erzählt von einer riesigen Zeitungsente, die vor 150 Jahren durch New York tobte, wie es seitdem nur noch King Kong, Godzilla und dem Marshmallow-Man erlaubt wurden. Um Fabelwesen ging es auch dort: Einhörner, aufrecht gehende Biber und eine Horde Batmänner, die auf dem Mond lebten und sich Dank modernster Teleskoptechnologie erstmals dem menschlichen Auge entblößten. Nun lässt sich freilich der vom vielseits anerkennenden Nicken begleitete Weg einschlagen, der diese Artikelserie als den Beginn des unseriösen Journalismus beschreibt, dem Auflagenzahlen durch einen verängstigten Mob wichtiger als Fakten sind. Allerdings bietet sich daneben, fast völlig verwachsen, ein Zweiter: Auf ihm findet sich die Idee, dass auch im Springer Verlagshaus noch ein Redakteur sitzt, dessen Augenzwinkern wir bei seinen Erzählungen von schwarzen Löchern aus dem LHC ebenso übersehen wie seinerzeit halb New York. Oder ist das noch fantastischer als Einhörner auf dem Mond?

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