Die elitäre Steigerung vom Klassikerlesen ist ja das Belletristiknichtlesen. Mir unverständlich, warum. 200 Seiten Goethe am Stück habe ich jedenfalls noch nie geschafft, während mich eine niveaulose Lektüre problemlos lang genug ans Bett fesselt, um meine natürlich hochdramatische Zweitagesommergrippe auszukurieren. Auch wenn ich diese Bücher nach der Erstlesung nie wieder anfasse.
Deswegen (und den bekannten Platzgründen im Regal) verschenke ich es jetzt gerne weiter. Wer also noch eine Strand-, Flug-, Zug- oder Regentageablenkung sucht, einfach in den Kommentaren Bescheid geben und ich schick das Buch. Wenn sich mehr als Eine(r) meldet, werde ich eine spontane und hochgradig subjektive Vergabe vornehmen.
Ich mag ja solche Aktionen, aber vielleicht ist es auch ganz gut, dass es sie öfter in New York als hier gibt. Die Chance ist zwar gering, aber ganz eventuell könnte ich nicht widerstehen und die deutsche Übersetzung von Deep Purples “The Mule” in das Mikrophon reimen.
(Rosen, Herzklopfen, Schmetterlinge, küssen, Antrag, Herr Grob – und wehe Sie brechen dem armen Simon wieder mal das Herz.)
Hach freie Zeit, eine Fata Morgana, die nur aus der Ferne sichtbar bleibt, auch hier schaff ich jetzt gerade mal zwei Sätze, inzwischen führe ich sogar einen privaten Terminkalender, den ich letztens gründete um all die Hochzeits- Geburtstags- Einweihungs- und sonstige Einladungen der nächsten Wochen zu notieren, ein Outsorcing, auf das mein Hirn ja recht politisch reagierte, mich alt, verkommen und spießig nannte, denn sich das alles zu merken, das wäre ja wohl kein Problem wenn ich mich nur ausreichend bemühe, » Read the rest of this entry «
Where am I?
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